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Neurodermitis


Neurodermitis ist eine multifaktoriell bedingte Hauterkrankung. Das bedeutet, das viele Faktoren zusammenkommen, z.Bsp.: Umwelt, Klima, Ernährung, und die Seele, wo bei die seelischen Faktoren wie Stress, Angst, Ärger eine besonders große Bedeutung bei dieser Erkrankung haben.

Sowie andere Personen ihre Frustationen mit Magenschmerzen oder Herzbeklemmungen beantworten, reagiert der Körper des Neurodermitiker auf diese Gefühle mit der Haut. Seelische Probleme beispielsweise können Juckreizphasen auslösen. Die Aussage: "die Haut ist das Spiegelbild unserer Seele" trifft auf die Neurodermitiker sehr genau zu.

Übersetzt bedeutet Neurodermitis: Neuron= nerven, dermitis = entzündliche Hauterkrankung. Alle Erkrankungen im menschlichen Organismus die mit "-tis" enden, deuten auf eine Entzündung hin. Die Hauterkrankung wird auch Endogenes Ekzem genannt.
Endogen ist auf das Innere bezogen. Neurodermitis kommt also von innen her, sie ist unter anderem eine Fehlsteuerung des Immunsystem sie wird durch das Nervensystem beeinflußt.

Das Immunsystem besteht aus einem zellulären und einem humoralen Anteil.

Das zelluläre Abwehrsystem besteht aus einer ganz Reihe verschiedener Zellen, die alle zum weißen Blutbild gehören. Leukozyten, Lymphozyten und verschiedene Arten von Makrophagen= Fresszellen.
Zum humoralen Anteil gehören die Antigene, Antikörper, sie werden zB.gegen Bakterien eingesetzt.
Antikörper werden auch Immunglobuline( globuli von Körper) genannt.
Die humoralen Antikörper unterscheiden sich durch ihren Aufbau aus verschiedenen Eiweißen. Man teilt die Immunglobuline in die Gruppen A;G;M und E ein.
Jeder Bestandteil des Immunssytems erfüllt im gesunden Zustand eine ganz bestimmte Funktion.
Das Immunglobulin A ( IG A) hat eine große Bedeutung für die Abwehrfunktion auf den Schleimhäuten. Die Substanz selber wird außerhalb des der Schleimhäute gebildet und anschließend durch sie hindurchgeschleust.
Das Immunglobulin G ( IG G) wird immer dann gebildet, wenn sich der Körper bereits längere Zeit mit einem bestimmten Erregertyp auseinandersetzen musste.
Das Immunglobulin G ( IG G) löst das Immunglobulin M in seinen Aufgaben ab.
Das Immunglobulin M ist relativ einfach aufgebaut. Es ist in der Lage, bei bakteriellen Angriffen auf den Organismus sofort zu reagieren.
Eine übersteigerte Produktion des Immunglobulin E( IG E), weißt auf eine Neurodermitis hin.
Dem Körper fehlt es bei der übermäßigen IGE Produktion an Gammalinolensäure.. die der Körper zur Herstellung von Entzündungswirkstoffen heranzieht.
Gammalinolen ist eine ungesättigte Fettsäure. Im Körper von Neurodermitikern sind weniger ungesättigte Fettsäuren im Blut vorzufinden.
Diese ungesättigten Fettsäuren sind Ausgangsstoffe zur Bildung von Prostaglandinen. Deshalb reagieren die Neurodermitkier auch anders( Atopie)
Fehlt es dem Körper an Gammalinolensäure, so kommt es über verschiedene Mechanismen zu dieser sogenannten übermäßigen IGE-Produktion, die unter anderem für die Neurodermitissymptome verantwortlich zu machen ist.
Zur Behandlung empfiehlt es sich,die fehlende Linolensäure zu ersetzen. Man verwendet hierzu Nachtkerzenöl, Leinöle und Fette aus Sojabohnen oder auch Fischöl.
Überhaupt spielt die Ernährung bei der Neurodermits eine große Rolle, wobei darauf zu achten ist, was streng gemieden werden muss, und was besonders gut vertragen wird.

Dadurch das dem Körper Gammalinolensäure fehlt, haben Neurodermitiker sehr empfindliche Schleimhäute.

Säuren in Nahrungmitteln lassen die Haut wund werden. Dabei ist es gleichgültig ob man Säuren mit dem Nahrungsmittel direkt zuführt, oder im Körper durch den Abbau von Nahrungsmitteln entstehen.

Streng gemieden werden müssen:
Obst; Fruchtsäfte, Früchtetees die viel Fruchtsäure enthalten
Zitrusfrüchte
Tierisches Eiweiß insbesondere Kuhmilch, Hühnerei, Wurst, Käse, Quark
Raffinierter Zucker, insbesondere Süßigkeiten, Naturzucker, Honig, Ahornsirup,mildeste Süße ist wichtig( C).
Trockenobst wegen des zu hohen Zuckergehalts.

Tierisches Eiweiß: Fleisch, besonders Schweinefleisch und daraus hergestellte Wurst.
Fisch, Fischprodukte, Muscheln und Krustentiere
Nüsse, besonders Erdnüsse, Haselnüsse, Walnüsse.
Fleischbrühenextrakt und daraus hergestellte Fertigsoßen und Gewürze mit Hefe und Phosphaten.
Weißes Mehl, Gebäck und Nudelspeisen, die aus weißem Mehl hergestellt sind.

Vitamin-C- Tabletten

Fett vor allem erhitztes Fett

Milch und Milchprodukte, Käse, Magerquark,


Basenbildende Nahrungsmittel sind dagegen sehr günstig.
Dem günstigen Einfluss der basischen Reaktion könnte der Neurodermitiker ausnutzen, wenn er eine überwiegend basische Kostform zu sich nehmen.

Es sind besonders Gemüse und Salate die basisch wirken.
Sie sind damit wichtige Nahrungsmittel für den Neurodermitiker.

Die Ernährung sollte möglichst naturbelassen sein.
Das heißt: keine Konservierungsmittel, Farbstoffe, Trennmittel, Zusatzstoffe, Verdickungsmittel. Das würde die Haut nur zusätzlich reizen.

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